
Beim Blank- Lang- und Jagdbogenschießen sind weder Zielhilfen noch Stabilisatoren oder gar Ablasshilfen erlaubt. Lediglich Gewichtsverstärkungen am Blankbogen sind gestattet. Das Zielen erfolgt meistens über die Pfeilspitze. Viele Schützen praktizieren auch das Stringwalking (Abstreifen auf der Sehne). Recurveschützen dürfen mit Visier und Stabilisatoren schießen. Jedoch sind im oberen Wurfarmbereich jegliche optischen Hilfsmittel verboten.
Lang- und Jagdbögen bestehen aus Holz und können je nach Ausführung zum leichteren Transport auch geteilt werden, während es sich bei Blankbögen auch um Mittelteile aus Metall mit Wurfarmen handeln kann.

Das Recurveschießen hat den stärksten Zuspruch. Das Schießen mit dem Compound-Bogen findet jedoch immer mehr Anhänger. Das Besondere bei dieser Bogenart ist das nachlassende Zuggewicht, das auf dem Flaschenzugprinzip basiert. Bei dieser Art des Schießens wird auf High-Tech gesetzt und es sind sämtliche technische Hilfsmittel wie Stabilisatoren, Ablasshilfe, Wasserwaage und Vergrößerungsglas im Visier erlaubt.

Turnierdistanzen liegen zwischen 5 und 60 Meter im Feld- und Jagdbereich. Hier wird auf Papierauflagen oder auch auf 3-D-Tiere geschossen. Im FITA-Bereich im Freien schießen die Herren 90, 70, 50 und 30 Meter, die Damen 70, 60, 50 und 30 Meter. Im Winter werden Turniere in der Halle über 18 und 25 Meter ausgetragen. Für Kinder und Jugendliche sind die Distanzen geringer bzw. werden auf größere Auflagen geschossen. Hier wird nur auf Papierauflagen geschossen.
Wir sind Ihnen gern bei der Vermittlung einer "Schnupperstunde" bei einem Verein in Ihrer Nähe behilflich. Scheuen Sie sich nicht sich mit uns in Verbindung zu setzen.